Krokuswiesen Drebach

Mit dem warmen Wetter sind auch die Krokusse in Drebach herausgekommen. Leider dauerte in diesem Jahr die Krokussaison nur wenige Tage, bereits zum Wochenbeginn hatten Trockenheit und Wärme die Schönheit zunichte gemacht.

Drebachk

Der Legende nach soll im 17. Jahrhundert der Ortspfarrer dem sächsischen Kurfürsten Johann Georg II. nach einem Jagdunfall zu Hilfe geeilt sein. Als Dank durfte er sich aus dem kurfürstlichen Garten in Dresden drei Pflanzen auswählen. Die Wahl fiel auf die Krokusse, die Doldige Vogelmilch (Milchstern) und eine Eibe (Taxus baccata). Die Eibe gedieh bis etwa 1980 im Garten des Pfarrguts, wo sie noch heute in abgestorbenem Zustand zu sehen ist. Während die Doldige Vogelmilch nur noch vereinzelt anzutreffen ist, breiteten sich die Krokusse massenhaft über die Wiesen im unteren Teil von Drebach aus. Seit 1934 stehen diese Krokuswiesen unter Naturschutz und sind ein beliebtes Ausflugsziel.

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