Herbsttour auf den Aschberg und zum Hohen Stein

Im September machten wir einen Herbstausflug auf den Aschberg und zu der Felsformation Hoher Stein.

Der 936 Meter hohe Aschberg (Kamenáč) liegt im sächsisch-tschechischen Grenzgebiet bei Klingenthal. der Gipfel liegt auf tschechischen Gebiet auf einer kleinen Felsklippe und wird durch einen Vermessungspunkt, einer Säule aus Granit der Königlich-Sächsische Triangulierung  markiert. Auf deutscher Seite sorgt ein 30 Meter hoher Aussichtsturm auf eine weite Aussicht über das böhmische Erzgebirge und das Elstergebirge.

Im Elstergebirge selbst liegt auch der Hohe Stein (Vysoký kámen), ein bis zu 774 Meter hoher aufragender, markanter Felsrücken. Das Felsmassiv erinnert ein wenig an die Ruine einer Burg. Es besteht aus einem langgezogenen, sich über rund 300 m in Nord-Süd-Richtung erstreckenden und an seinen Rändern oft steil abfallenden Plateau, von dem mehrere einzelne Felsentürme aufragen. Der höchste Punkt ist am südlichen Ende mit dem Vyhlidková Skála (Aussichtsfelsen). Dieser kann über einen stählernen Steg und einige Treppen erreicht werden. Weitere Felsentürme sind der Zobák (Schnabel) und der monumentale Vêtrná skála (Windfelsen) am nördlichen Ende des Massivs.

10.01.17 – Eisnebelhalos auf dem Fichtelberg

Als kleinen Nachtrag möchten wir noch die bisher schönsten Eisnebelhalos der bisherigen Saison vom 10.01.2017 auf dem Fichtelberg nachreichen. Bei einer Temperatur von -10°C und Windstärke 6 bildete sich ab 14 Uhr eine dünne Eisnebelhaube am Gipfel (1. Bild in der Galerie). Ging man in diese hinein, konnte man wunderschöne und vor allem helle Eisnebelhalos beobachten. Zu sehen waren folgende Haloarten: der 22°-Ring, beide Nebensonnen, die obere Lichtsäule, der 46°-Ring, ein heller und farbiger Zirkumzenitalbogen sowie Teile des Horizontalkreises.