Ausflug nach Sachsen-Anhalt

Da ich gestern als Referentin für einen Vortrag nach Merseburg eingeladen war, sind wir beizeiten aufgebrochen, um noch die Arche Nebra mit der Himmelsscheibe, der ältesten Himmelsdarstellung der Welt zu besichtigen.

Unterwegs kam noch Querfurt in die Quere, denn der schon von weiten sichtbaren Burg konnten wir nicht widerstehen und mussten sie einfach besuchen. Über das kleine herrliche  und saubere Städtchen mit der gut erhaltenen Burg waren wir positiv überrascht und können einen Besuch dort auf jeden Fall empfehlen.

Wir verweilten ziemlich lange, so dass wir dann in Nebra die 3km zum Fundort der Himmelsscheibe und zurück mehr oder weniger im Laufschritt zurücklegten. Schließlich wollten wir uns ja auch noch die Arche und den dort gezeigten Film über die Deutung der Himmelsscheibe anschauen.

Für Merseburg blieb dann leider nur noch Zeit für eine Durchfahrt mit dem Auto, bevor wir uns dann am Gotthard-Teich gelegenen Planetarium einfanden.

Grüße vom Rhein

Am letzten Wochenende verschlug uns das diesjährige Treffen des Arbeitskreies Meteore e.V. nach Oberwesel an den Rhein. Wir sind früh losgefahren, um uns noch die Loreley anzuschauen und uns an den zahlreichen Burgen entlang der beiden Steilufer zu erfreuen. In Oberwesel selbst haben wir uns neben dem Meteoritenmuseum auch das Städtchen selbst, die mittelalterliche Stadtmauer und die Schönburg angeschaut.

10.01.17 – Eisnebelhalos auf dem Fichtelberg

Als kleinen Nachtrag möchten wir noch die bisher schönsten Eisnebelhalos der bisherigen Saison vom 10.01.2017 auf dem Fichtelberg nachreichen. Bei einer Temperatur von -10°C und Windstärke 6 bildete sich ab 14 Uhr eine dünne Eisnebelhaube am Gipfel (1. Bild in der Galerie). Ging man in diese hinein, konnte man wunderschöne und vor allem helle Eisnebelhalos beobachten. Zu sehen waren folgende Haloarten: der 22°-Ring, beide Nebensonnen, die obere Lichtsäule, der 46°-Ring, ein heller und farbiger Zirkumzenitalbogen sowie Teile des Horizontalkreises.

An der Zwickauer Mulde

Als erste kleine Wanderung des Jahres waren wir heute an der Zwickauer Mulde nahe Hartenstein. Zuerst besuchten wir die Prinzenhöhle, einem  etwa 18 Meter langen mittelalterlichen Bergwerksstollen, wo sich der Sage nach im Juli 1455 die Ritter Wilhelm von Mosen und Wilhelm von Schönfels, Komplizen des Kunz von Kaufungen und zwei ihrer Knechte den Prinzen Ernst von Sachsen während des Altenburger Prinzenraubes versteckten. Entlang der Mulde ging es dann bis zur Burg Stein, deren ältester Teil, unter anderem auch der runde Bergfried mit historischem Leiter-Einstieg, wahrscheinlich schon um das Jahr 1200 auf einem Fels direkt am Mulde-Südufer errichtet wurden.

Naturreservat Soos

Soos liegt sechs Kilometer nördlich von Franzensbad in Hajek und ist ein Ausflug ungefähr drei Millionen Jahre in die Vergangenheit. Das ausgedehnte, mehr als 200 ha große Torfmoor liegt auf dem Boden eines ausgetrockneten Sees im Gebiet, wo sich noch am Anfang des Quartärs die letzten aktiven Vulkane in unseren Ländern befanden.

Die Spuren der vulkanischen Tätigkeit sind hier noch heute deutlich zu sehen. Es sind an vielen Stellen Mofetten zu beobachten, natürliche Kohlenstoffdioxid-Entgasungen, die sowohl unter Wasser als auch im Trockenen auftreten. Die verstärkten Kohlenstoffdioxid-Entgasungen hängen mit dem jungen Vulkanismus zusammen und sind an stark tektonisch beanspruchte Gebiete gebunden.

Etwa 200 Mineralquellen unterschiedlicher Mineralisation sind im Naturschutzgebiet Soos bekannt. Die Mineralisation begünstigt das Wachstum von Kieselgur-Ablagerungen.

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Ausflug nach Loket und Egertal

Loket (Elbogen) ist eine wunderschöne Stadt nahe Karlsbad im böhmischen Tal der Eger. Die Altstadt mit gleichnamiger Burg liegt auf einem Granitfelsen und wird von der Eger umflossen. Daher der Name Elbogen (Tschechisch: Loket).

Von dort aus kann man das herrliche tief eingeschnittene Egertal in Richtung Doubi bei Karlsbad entlang wandern. Unterwegs kommt man an den Hans-Heiling-Felsen (tschechisch Svatošské skály) vorbei, einer Felsengruppe aus Granit, welche die Eger auf ihrem gewundenen Weg im Laufe der Jahrhunderte freigelegt hat. Zwei Gaststätten laden hier zum Verweilen ein.

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