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Folgende Fotoalben im Fotoarchiv sind schon gefüllt:

Naturreservat Soos

Soos liegt sechs Kilometer nördlich von Franzensbad in Hajek und ist ein Ausflug ungefähr drei Millionen Jahre in die Vergangenheit. Das ausgedehnte, mehr als 200 ha große Torfmoor liegt auf dem Boden eines ausgetrockneten Sees im Gebiet, wo sich noch am Anfang des Quartärs die letzten aktiven Vulkane in unseren Ländern befanden.

Die Spuren der vulkanischen Tätigkeit sind hier noch heute deutlich zu sehen. Es sind an vielen Stellen Mofetten zu beobachten, natürliche Kohlenstoffdioxid-Entgasungen, die sowohl unter Wasser als auch im Trockenen auftreten. Die verstärkten Kohlenstoffdioxid-Entgasungen hängen mit dem jungen Vulkanismus zusammen und sind an stark tektonisch beanspruchte Gebiete gebunden.

Etwa 200 Mineralquellen unterschiedlicher Mineralisation sind im Naturschutzgebiet Soos bekannt. Die Mineralisation begünstigt das Wachstum von Kieselgur-Ablagerungen.

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Ausflug nach Loket und Egertal

Loket (Elbogen) ist eine wunderschöne Stadt nahe Karlsbad im böhmischen Tal der Eger. Die Altstadt mit gleichnamiger Burg liegt auf einem Granitfelsen und wird von der Eger umflossen. Daher der Name Elbogen (Tschechisch: Loket).

Von dort aus kann man das herrliche tief eingeschnittene Egertal in Richtung Doubi bei Karlsbad entlang wandern. Unterwegs kommt man an den Hans-Heiling-Felsen (tschechisch Svatošské skály) vorbei, einer Felsengruppe aus Granit, welche die Eger auf ihrem gewundenen Weg im Laufe der Jahrhunderte freigelegt hat. Zwei Gaststätten laden hier zum Verweilen ein.

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Airglow über dem Fichtelberg

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Am Morgen des 8. August war ich dabei, die Milchstraße über der Wetterwarte zu fotografieren und vielleicht ein paar Perseiden zu erwischen. Nachdem die Augen adaptiert waren, fielen mir streifenförmige diffuse Helligkeitsunterschiede am Ost- bis Nordhorizont auf. Direkt am Horizont schienen sogar leichte Rottöne im Spiel zu sein. Ich dachte sofort an Airglow, allerdings mit leichtem Zweifel im Hinterkopf, ob man das zarte Nachthimmelsleuchten wirklich vom Licht umringten Fichtelberg aus sehen kann. Ich fotografierte die entsprechenden Himmelsbereiche – und wirklich: es kamen zartgrüne Streifen zum Vorschein.

Das Airglow konnte auch von anderen gesehen und/oder fotografiert werden, so zum Beispiel von Rico Hickmann in Dippoldiswalde im Erzgebirge und în Süddeutschland von Thomas Klein in Miesbach und von Jens Hackmann in Weikersheim.

Interessanterweise war die Aktivität eher langweilig. Allerdings registrierte das Infrarot-Spektrometer an der Forschungsstation Schneefernerhaus auf der Zugspitze monochromatische Schwerewellen, die zu stark schwankender Aktivität geführt haben könnten. Allerdings deuten die Strukturen ein so genanntes „Mesospheric bore event“ an.

Vielen Dank an Till Rehm und Carsten Schmidt vom Schneefernerhaus für die Datenanalyse!

23.07.2016 – horizontnahe Leuchtende Nachtwolken

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Auf dem Fichtelberg gab es heute morgen meine zweiten eindeutigen Leuchtenden Nachtwolken in diesem Jahr. Sehr hell, allerdings bei furchtbar schlechten Bedingungen. Es gab nur einen schmalen klaren Streifen am Horizont und extrem dunstige Luft. Im Westen waren Schauer zu sehen und ich glaube, im Augenwinkel gab es sogar Wetterleuchten.

Das NLC-Feld sah am Anfang visuell aus wie eine kurze Lichtsäule vor Sonnenaufgang, es leuchtete richtig am Horizont. Im Fernglas sah man dann die charakteristischen Strukturen und auch auf den Fotos kommen sie gut raus.

10.07.2016 – Helle Leuchtende Nachtwolken über dem Erzgebirge

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Nachdem Murphy die bisherige Saison der Leuchtenden Nachtwolken (NLC)  im Erzgebirge scheinbar überwacht hat und alle schönen Ereignisse mit Wolken bedeckte, hat es heute morgen endlich geklappt! Um 02.40 Uhr war das erste bläuliche Leuchten am Horizont erkennbar. Dann stiegen die Wolken langsam nach oben und vermischen sich gegen 04.10 Uhr schließlich mit der Dämmerung. Diese Leuchtenden Nachtwolken hatten zwar nicht die zarte Formenvielfalt wie im letzten Jahr, aber dafür glänzten sie mit einer auffälligen Helligkeit, wie es sie lange nicht mehr gegeben hat. Einfach phantastisch!